All-Inclusive Reisen – Urlaub für Singles und Familien

Written by Reisen-wohin-du-willst on Januar 15th, 2008. Posted in Urlaubsreisen

All-Inclusive Reisen sind bei Urlaubern sehr beliebt und werden sehr oft gebucht. Doch wohl keine Urlaubsart spaltet die Reisenden so sehr wie All-inclusive Reisen. Eine Reiseart, bei der im Preis alles inklusive ist und nichts mehr extra kosten soll. Wer zum Beispiel einen Familienurlaub all inclusive bucht, der genießt es, dass die Kinder nicht wegen jedem Getränk oder Eis betteln müssen.

All-Inclusive

All Inclusive Urlaub & Reisen nach Maß!

Als All-Inclusive wird üblicherweise eine Verpflegungsart in Ferienhotels bezeichnet. Häufig werden sogenannte All Inclusive Reisen von Veranstaltern im Pauschalreise-Paket angeboten. Dabei sind neben allen Mahlzeiten auch alle ortsüblichen alkoholfreien und alkoholischen Getränke im Preis enthalten. Importierte Getränke, wie die meisten Weine und Spirituosen, müssen in der Regel extra bezahlt werden, ebenso wie das Essen à la Carte. Zusätzlich werden normalerweise noch Snacks rund um die Uhr, sowie am Nachmittag Kaffee und Kuchen, ein Mitternachtsbüffet und Cocktails mit angeboten.

Vorteilhaft ist bei All-Inclusive-Reisen auch, das man nicht ständig die Geldbörse mit herumtragen muss und die Reisekosten insgesamt um vieles einfacher zu kalkulieren sind.

Und noch einen drauf: Ultra All Inclusive!

Seit dem Sommer 2007 bietet Neckermann Reisen eine neue bzw. erweiterte Form der All-Inclusive-Verpflegung an: Ultra All inclusive.

Bei Ultra All Inclusive gibt es zusätzlich zur 24-Stunden-Vollverpflegung auch den Eintritt in einigen außerhalb der Hotelanlage befindlichen Einrichtungen. Bei Ultra All Inclusive Reisen ist ebenso wie bei All Inclusive Reisen alles im Reisepreis enthalten, plus einige vom Veranstalter abhängigen Extras!

Das sollten Sie beim All-Inclusive Urlaub buchen beachten!

Seit immer mehr Urlauber ihre Pauschalreise All Inclusive buchen, überbieten sich die Veranstalter mit spektakulären Angeboten. Doch es gibt große Unterschiede bei den Leistungen. Die reichen von All Inclusive light – das ist Vollpension mit „ortsüblichen” Getränken bis hin zur 24-Stunden-Rundumversorgung einschließlich Freizeitprogramm.

Zum umfassendsten All-Inclusive-Angebot auf dem deutschen Markt zählt der Magic Life Club von TUI, der beispielsweise neben dem kulinarischen Angebot noch Kinder- und Teens-Betreuung anbietet, dazu sämtliche Sportangebote (auch motorisierter Wassersport, Schnuppertauchen, Trainerkurse) und Events mit Prominenten sowie Spielekonsolen und kostenlose Internet-Terminals.

All-Inclusive Angebote

Damit es vor Ort keine böse Überraschung – und womöglich teure Nachzahlungen – gibt, haben wir die wichtigsten Tipps rund um All inclusive zusammengestellt:

Sportangebot:

Bei Sportarten wie Surfen oder Tauchen, kann das Angebot manchmal zeitlich sehr stark eingeschränkt sein.

Getränke:

Lokale alkoholische und alkoholfreie Getränke sind in der Regel im Preis inbegriffen. Nur für Importware oder Hochprozentiges kann extra kosten.

Essen:

Zu einer Vollpension gehören meist noch diverse Snacks, Kaffee und Kuchen sowie ein Mitternachtssnack.
A-la-carte-Essen muss in der Regel extra bezahlt werden.

Kinderbetreuung:

Das zeitliche Angebot kann stark variieren, bei Fernreisezielen wird nicht immer Deutsch gesprochen.

Strand:

Achten Sie darauf, ob für Sonnenschirme und Strandliegen extra bezahlt werden muss!

Abendprogramm:

Bei Shows und Disco sind der Eintritt und die Getränke nicht immer im Preis enthalten.

Doch es gibt auch Kritiker die von Maßlosigkeit und Verschwendung reden, da Unmengen an Lebensmitteln verprasst werden und die Einheimischen dabei leer ausgehen sollen, da man im All Inclusive Urlaub zwischen den Mahlzeiten nur noch phlegmatisch am Pool liegt, anstatt Land und Leute kennen zulernen. Aber dafür ist doch Urlaub da, oder? ;-)

Die Zeiten, als die Umwandlung eines Hotels in eine All-inclusive-Urlaubsanlage als letzter Rettungsversuch vor dem Bankrott galt, sind längst vorbei. Heute boomen diese Anlagen weltweit, in manchen Regionen, wie zum Beispiel in der Karibik und der Türkei, findet man kaum noch „normale” Unterkünfte.

Auch wenn die Urlaubs-Gäste essen und trinken dürfen, so viel sie wollen, kommen die Hoteliers und die Veranstalter trotzdem auf ihre Kosten. Denn spätestens wenn die Hose enger wird, vergeht die Lust auf die Völlerei. Und auch von den Folgen aufpreisfreier Alkoholika wollen sich die wenigsten den kompletten Urlaub vermiesen lassen.

Zu den von Kritikern gerne bemühten negativen Folgen für die lokale Wirtschaft hat die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (G TZ) die Auswirkungen von All-inclusive-Anlagen untersucht und festgestellt, dass dadurch sehr wohl Arbeitsplätze für qualifizierte und ungelernte Einheimische geschaffen werden und die Regionalentwicklung gefördert wird.

Vor allem hochwertige All-inclusive-Anlagen, so die GTZ, würden mehr Geld ins Land bringen als jede andere Branche. Auch kleinere lokale Unternehmen würden direkt oder indirekt von den Touristen profitieren, beispielsweise Transportunternehmer, Handwerker und Händler.

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